Interview Ahmad - IESE Karriere

„Im Marketing und in der PR des Fraunhofer IESE gibt es einiges zu lernen – fachlich sowie kulturell!“

Unser Praktikant, Ahmad, schildert die Eindrücke seiner ersten 6 Wochen am Fraunhofer IESE. Das Interview führte Jasmin Awan, studentische Hilfskraft in der Abteilung Unternehmenskommunikation und Technologiemarketing am Fraunhofer IESE.

Hallo Ahmad, kannst du dich unseren Lesern bitte kurz vorstellen?
Klar! – Mein Name ist Ahmad. Ich bin 28 Jahre alt, gebürtiger Syrer und komme aus der Stadt Homs. Mein Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre habe ich in Damaskus an der Damaskus Universität absolviert. Anschließend begann ich dort mein Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Marketing“. Doch dann fingen nach einem Jahr leider die Unruhen an und ich entschloss mich dazu, nach Deutschland zu reisen. Seit Anfang des Jahres 2015 lebe ich nun also in Deutschland.


Unser syrischer Praktikant Ahmad berichtet über seine Erfarungen am Fraunhofer IESE.

Wie kamst du darauf, dich für ein Praktikum am Fraunhofer IESE zu bewerben?
Während meines Aufenthaltes in Deutschland hatte ich das große Glück, einen Professor kennenzulernen, der hier am Fraunhofer IESE tätig ist. Er erzählte mir sehr viel von den spannenden Forschungsthemen, die hier bearbeitet werden und schaffte es sofort, mich zu begeistern. Da ich – anders als die meisten hier am Institut – nicht Informatik, sondern BWL studiert habe, entschloss ich mich für eine Bewerbung für ein Praktikum in der Abteilung „Unternehmenskommunikation und Technologiemarketing“. Und es klappte! Nun darf ich hier ein dreimonatiges Praktikum absolvieren.

Mit welchen Aufgaben und Lerninhalten durftest du dich bisher beschäftigen?
Meine Hauptaufgabe bestand bisher darin, Prospekte und Broschüren zu layouten. Dabei war mein sicherer Umgang mit den beiden Programmen – InDesign und Photoshop – von großem Vorteil. Beide Programme kannte ich bereits aus einem früheren Praktikum in Syrien.

Was hat dir an deinem Praktikum hier am Fraunhofer IESE besonders gut gefallen?
Ich fand es toll, dass ich meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte und mich in vielen Dingen einfach ausprobieren konnte. Dabei konnte man sowohl die deutsche Betriebskultur, als auch die Fraunhofer-Kultur besser kennenlernen. Die Kollegen sind alle sehr warmherzig und freundlich. Es war schön, dass mir von jedem gleich das „Du“ angeboten wurde.

Konntest du professionelle oder kulturelle Unterschiede im Vergleich zur Arbeitswelt in Syrien feststellen?
In Syrien ist es eher selten, dass ein Chef geduzt wird. Es ist dort sehr wichtig, dass Hierarchien erkennbar und der Respekt gewahrt bleiben – egal ob Mann oder Frau. Entgegen der Meinung vieler Deutscher ist es auch in Syrien typisch, dass Frauen arbeiten gehen und Führungspositionen besetzen.

Das Fraunhofer IESE befindet sich am Standort Kaiserslautern. Welche Vor-/Nachteile bietet die Stadt?
Generell empfinde ich die Leute in Kaiserslautern als freundlich und zuvorkommend. Sie sind offener als in anderen Städten, wo ich vorher gelebt habe. Allerdings ist der pfälzische Dialekt etwas gewöhnungsbedürftig.

Hast du schon Pläne für die Zukunft?
Ja, ich würde gerne eine feste Stelle im Marketingbereich annehmen und hierzu meinen Master in einem Fernstudiengang zu „Digital Marketing“ abschließen.

Könntest du dir vorstellen, bei Fraunhofer zu arbeiten?
Eine Stelle bei Fraunhofer zu bekommen wäre super. Hier werden so viele Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Das Arbeiten macht einfach Spaß!

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