Bitkom-Leitfaden „Open Data“ liefert wichtige Orientierungshilfen für Unternehmen

Der Digitalverband Bitkom hat im November den Leitfaden „Open Data – Neue Konzepte erfolgreich umsetzen“ veröffentlicht. Unser Leiter des Geschäftsfeldes Digital Services, Michael Ochs, hat in der Bitkom Task Force Open Data intensiv an der Erstellung des Leitfadens mitgearbeitet.

Open Data ist, betreffend politischer Aufmerksamkeit, ein Phänomen der Digitalisierung aus der jüngeren Vergangenheit. Die Bedeutung der Digitalisierung wird in allen gesellschaftlichen Bereichen immer grundlegender und Daten, die bei der Nutzung von Diensten erzeugt und verarbeitet werden, steigen rasant in ihrem Wert. Der Umgang mit Daten ist bereits jetzt ein Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung in der Zukunft noch weiter steigen wird. Bitkom und seine Mitglieder setzen sich für eine Ausbreitung und Nutzung von Open Data ein. Mit dem veröffentlichten Leitfaden wird an das im April 2017 veröffentlichte „Open Data Manifest“ angeknüpft. Der Leitfaden greift dessen zentrale Aussagen auf und beleuchtet diese tiefgreifend unter verschiedenen Aspekten. Dabei ist wichtig, dass der Bezug von Open Data nicht nur im Bereich öffentlicher Verwaltung, sondern auch in vollem Umfang für die Wirtschaft betrachtet wird.

„Durch Gespräche mit Kunden und Partnern haben wir erkannt, dass das Thema Open Data in einer zunehmend digitalisierten und innovationsorientierten Wirtschaft immer wichtiger wird. Hier haben wir als Fraunhofer IESE bei der Entwicklung des Open Data Maturity Models unsere Erfahrung aus einer Reihe von Projekten eingebracht, unter anderem aus den Bereichen Big Data, Datenschutz, Prozessoptimierung und Plattformentwicklung“, sagt Michael Ochs.

Der „Leitfaden Open Data“ ist in zwei große Teile gegliedert. Nach einer Einführung in das Thema Open Data gibt Teil I einen Abriss der historischen Entwicklung sowie der Status Quo von Open Data in Deutschland und Europa. Das Thema wird weiter vertieft durch wichtige Begriffsdefinitionen sowie Ausprägungen von Open Data, insbesondere wichtige Rollen in der aktiven Nutzung. Abgerundet wird Teil I durch ausgewählte nationale und internationale Erfolgsgeschichten rund um Open Data. Teil II des Leitfadens beleuchtet zunächst typische Phasen bei der Einführung von Open Data in einer Organisation und erläutert übliche Argumente und Bedenken gegenüber einer Einführung von und Beschäftigung mit Open Data in Organisationen. Diesen Argumenten im Tagesgeschäft zu begegnen, wird einerseits durch den Gesamtrahmen eines Open Data Maturity Models als Orientierungshilfe sowie nützliche Praxistipps zur technischen Umsetzung von Open Data Portalen ergänzt. Dabei werden insbesondere auch Aspekte im Umgang mit personenbezogenen Daten und Datennutzungskontrolle im Sinne der DSGVO betrachtet.

Daten professionell managen

Immer wenn es um den Umgang mit Daten geht, ist eine professionelle Aufstellung sehr wichtig. Für Themen wie Big Data und Datenschutz sind wir als Fraunhofer IESE ein verlässlicher Partner für Unternehmen und Behörden. Mit dem Sicherheitsframework IND²UCE bieten wir ein Werkzeug, das den Anforderungen der DSGVO gerecht wird. Das Konzept dahinter und wie es funktioniert, verraten wir Ihnen hier.

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